Experten-Blog der AVC - Ferienwohnung vermieten: Ortsübliche Vermietungszeit ermitteln

Wer eine Ferienimmobilie in attraktiver Lage besitzt, steht früher oder später vor einer entscheidenden Frage: Wie lange und wann sollte ich meine Immobilie vermieten und nicht selbst nutzen?

Die sogenannte ortsübliche Vermietungszeit hat nämlich einen immensen Einfluss auf den Umsatz. Wer hier klug plant und Eigennutzung & Co. im Blick behält, hat mehr Gäste – und weniger Stress.

Sie fragen. Wir antworten. - Alles, was Sie über ortsübliche Vermietungszeiten wissen müssen!

Was bedeutet der Begriff?

Ganz einfach gesagt: Es geht darum, wie viele Tage im Jahr eine Ferienunterkunft typischerweise an Feriengäste vermietet wird – je nach Region, Saison und Nachfrage.

In klassischen Urlaubsregionen wie Nord- und Ostsee sind das oft deutlich mehr Wochen als in weniger touristischen Gegenden. Die Vermietungszeit hilft Eigentümern und Eigentümerinnen dabei, realistische Planungen zu treffen, etwa für Renovierungen oder die Eigennutzung. 

Wie hoch ist die ortsübliche Auslastung einer Ferienwohnung?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten und variiert stark nach Lage. In beliebten Ferienorten kann die Auslastung einer Ferienwohnung bei 120-180 Vermietungstagen im Jahr liegen, bei besonders beliebten Objekten sogar über 200 Tagen.

Kann ich die ortstypische Vermietungszeit optimieren?

Nicht direkt – aber: Eine gute und hochwertige Ausstattung, professionelle Fotos und eine kluge Preis- und Vermarktungsstrategie machen Ihr Urlaubsquartier auch in der Nebensaison attraktiv.

Tipp: Eine Agentur mit Rundum-Vermietungsservice kann hier echten Mehrwert bieten!

Wie lässt sich die ortsübliche Vermietungszeit ermitteln?

  • Vergleich mit ähnlichen Ferienobjekten im Ort
  • Nachfrage bei lokalen Tourismusverbänden
  • Auswertung von Buchungskalendern der letzten Jahre
  • Rücksprache mit Vermietungsagenturen oder Hausverwaltungen

Tipp: Viele Orte veröffentlichen Tourismusstatistiken – ein Blick darauf lohnt sich, um die Zahlen schwarz auf weiß zu bekommen.

Somit sind Vermietungszeiten kein Rätselraten – sondern eine gut belegbare Planungsgröße.

Vermieten oder selbst nutzen? - Deshalb sollten Sie in der Hauptsaison auf die Eigennutzung Ihrer Ferienwohnung verzichten!

Eigennutzung? Ja, aber clever!

Wer seine Ferienimmobilie selbst nutzen möchte, kann das selbstverständlich tun. Allerdings sollte man die Hauptsaison und weitere buchungsstarke Tage im Blick behalten, wenn man die Immobilie auch als Einnahmequelle betrachtet.

Wann sollte ich mich nicht selbst einmieten?

Am besten nicht mitten in der Hochsaison – das ist die lukrativste Zeit. Wer in der Nebensaison ein paar Wochen für sich reserviert, hat die perfekte Balance aus Eigennutzung und Rendite.

Wann ist Saison – und wer kommt wann?

In typischen Küstenorten wie Büsum oder Sankt Peter-Ording beginnt die Hauptsaison meist rund um Ostern und zieht sich bis in den frühen Herbst hinein.

  • Frühjahr: Viele Paare und Ruhesuchende
  • Sommer: Familien mit Kindern, Badegäste, Urlaub mit Hund
  • Herbst: Aktivurlaubende, Senioren und Seniorinnen, Kurzreisende 

Wann beginnt die Hauptsaison in Büsum?

In der Regel beginnt diese Anfang April. Die Buchungslage zieht spürbar an, sobald die ersten Sonnenstrahlen locken.

Wie lange geht die Hauptsaison in Büsum?

Typischerweise bis Mitte oder Ende Oktober – je nach Wetter und Feiertagen. Ebenfalls gehören Weihnachten und Silvester zu buchungsstarken Tagen.

Wann ist die Hauptsaison in Sankt Peter-Ording?

Von Mai bis Oktober, wobei Juli und August besonders stark gebucht sind.

Fazit - Erfolgreich vermieten leicht gemacht

Wer seine ortsübliche Vermietungszeit ermittelt, plant nicht nur klüger, sondern nutzt seine Ferienimmobilie optimal. So bleibt genug Zeit für Eigennutzung – ohne dabei auf lukrative Buchungen zu verzichten.

Möchten Sie noch tiefer in das Thema eintauchen oder benötigen professionelle Unterstützung? Wir von den AVC Apartments stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Nehmen Sie einfach Kontakt auf.